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Marbach
Toni Lötscher (Nüechtere Toni)
Helikopterpilot für Rettungsaktion in der Eigernordwand ausgezeichnet
pd/S. Für eine erfolgreiche Rettungsaktion mit der Longline-Technik in der Eigernordwand ist dem Helikopterpiloten Toni Lötscher, Leiter der Rettungsflugwacht-Basis in Gsteigwiler, im Rahmen der diesjährigen Helikopterausstellung in Anaheim (Kalifornien) am 13. Februar 2001 der «Robert E. Trimble Memorial Award» verliehen worden.
Der in Kalifornien mit dem «Robert E. Trimble Memorial Award» ausgezeichnete Toni Lötscher. (Foto: zvg)
Der 51jährige Toni Lötscher, Chef der Einsatzbasis Berner Oberland in Gsteigwiler besitzt nach Angaben der Rettungsflugwacht (Rega) seit dem Jahr 1972 die Helikopter-Berufspilotenlizenz. Von 1972 bis 1974 sei er bei der Heliswiss in verschiedenen Ländern, unter anderen in Grönland und Surinam geflogen Von 1974 bis 1991 sei Lötscher bei der Air Zermatt tätig gewesen, zuletzt als Chefpilot. Seit dem Jahr 1992 fliege er als stellvertretender Chefpilot sowie als Instruktor bei der Rettungsflugwacht. Das Logbuch von Toni Lötscher weise 14'000 Flugstunden aus. Die Zahl seiner Rettungseinsätze – darunter Einsätze am Matterhorn und am Eiger – erreiche annähernd 3500: «Zahlreiche Einsätze erfolgten mit der 50-Meter-Rettungswinde oder mit der Longline-Technik mit bis zu 230 Meter langem Seil am Lastenhaken.»
Mit der zum Andenken an Robert E. Trimble geschaffenen Auszeichnung, die seit 1961 jährlich vergeben werde, zeichnet nach Angaben der Rettungsflugwacht die «Helicopter Association International» (HAI) Piloten aus, «die mit aussergewöhnlicher Begabung und mit sehr gutem Urteilsvermögen in der Hochgebirgsfliegerei hervorragende Dienste für andere geleistet, zu hohen Sicherheitsstandards beigetragen und der Helikopter-Industrie Ehre und Anerkennung gebracht haben»
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